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Eingriffsverfahren

Das Eingriffsverfahren wurde von unseren Experten in den Bereichen Neurochirurgie, Angioplastie und interventionelle Radiologie entwickelt. Sie umfasst genaue bildgebende Darstellung von Auffälligkeiten im Blutfluss, Druckgradientenmessung im venösen System sowie Aufhebung der venösen Fehlbildungen und damit Wiederherstellung des normalen Blutkreislaufs.

1. Schritt.

Den ersten Teil der Prozedur bilden Phlebographie oder/und Arteriographie mit Kontrastmittelgabe mit 3-D-Rekonstruktionen.

Die phlebographische Untersuchung beruht auf lokalem Veneneinstich in der Leiste und anschließender Kontrastmittelgabe. Dadurch wird eine bildgebende Darstellung des venösen Systems möglich. In manchen Fällen muss die Kontrastmittelgabe intraarteriell erfolgen.

Anschließend werden in der Echtzeit die Venen bildgebend dargestellt. Die Untersuchung wird mittels intravaskulären Ultraschalls durchgeführt. IVUS ist ein Werkzeug von hoher Genauigkeit, das die intravaskulären Verhältnisse korrekt wiedergibt. In der Praxis lässt es die tatsächlichen anatomischen Strukturen der Gefäßwand erkennen und ein Bild des Gefäßquerschnitts darstellen. Dadurch kann die Art des für das Aufweiten der Vene notwendigen Ballonkatheters während der Angioplastie genau angepasst werden.

Ein wichtiges Element der IVUS ist die Druckgradientenmessung im venösen System. Die Druckgradienten beeinflussen Tempo und Richtungen des Blutflusses. Abrupte Druckdifferenzen weisen eindeutig auf die unter Einsatz von Standardkameras nicht sichtbaren Pathologien hin.

2. Schritt.

Das Ziel des zweiten Teils des Eingriffs ist Aufhebung der zuvor diagnostizierten Fehlbildungen im venösen System. Dies geschieht unter Einsatz des modernsten Angiographen der Firma Philips, der Bilder in sehr hohen Auflösung produziert. Wichtig ist, dass sich der operierende Arzt dank Synchronisierung der MRT- und der Angiographie-Bilder innerhalb von den vorausgehend gezeichneten Gefäßen bewegt. Dadurch werden die Zeit der Strahlenexposition und die Menge des verabreichten Kontrastmittels aufs Minimum reduziert.

Durch den zuvor erstellten Zugang wird ein flexibler Katheter eingeführt. Anschließend wird er zusammen mit dem Ballon zur deformierten, zuvor ermittelten, Stelle geführt. Der Ballon wird bis zum entsprechenden Druckwert aufgepumpt, und dadurch werden die Gefäße entsprechend aufgedehnt und gleichzeitig der normale Blutkreislauf wiederhergestellt.

3. Nach dem Eingriff.

Nach dem Eingriff wird der Katheter zusammen mit dem Ballon entfernt und die Einstichstelle verschlossen. Der Patient wird in den Aufwachraum und nach weiteren 2-3 Stunden in sein Zimmer gebracht. Bis 6 Stunden nach dem Abschluss des Eingriffs muss der Patient ruhig lieben bleiben.

Die Eingriffsprozedur dauert von 3 bis 6 Stunden, abhängig vom Grad ihrer Kompliziertheit.Die Eingriffsprozedur dauert von 3 bis 6 Stunden, abhängig vom Grad ihrer Kompliziertheit.

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