Auf die Idee, eine Stiftung und eine Klinik, die sich mit CCSVI-Untersuchungen beschäftigen würden, brachte uns die MS-Diagnose bei unseren Angehörigen. Trotz hoher finanzieller Auflagen suchten wir vergebens in der ganzen Welt nach Hilfe.

Wir hatten nur ein Ziel: eine Lösung zu finden, um die Krankheit zu besiegen und die Lebensqualität unserer Angehörigen zu verbessern. Nach vielen Jahren, nachdem Dutzende von schul- und naturmedizinischen Ansätzen von uns durchgetestet wurden, fiel unser Augenmerk auf das SM-begleitende CCSVI.

Möglicherweise haben wir die Korrelation entdeckt, die eine Behandlung ermöglicht, die die meisten neurologischen, für neurodegenerative Erkrankungen typischen Symptome bei vielen Patienten reduzieren würde.

Auch wenn die meisten weltweit durchgeführten CCSVI-Eingriffe aus der Sicht der Patienten Verbesserung ihres neurologischen Zustands mit sich brachten, hat noch niemand „vom Standpunkt der Wissenschaft aus“ nachweisen können, ob die CCSVI-Behandlung tatsächlich wirkt und effizient ist, und wenn ja, bei welchen Patienten der aus der Komplexbehandlung resultierende Nutzen den Eingriff begründet. Sowohl für Patienten, als auch für die Wissenschaft gilt es also, den Zusammenhang zwischen Fehlbildungen im venösen System und den MS zugeschriebenen Symptomen eindeutig nachzuweisen bzw. auszuschließen.

Das tun wir in unserer Klinik. Jeder Patient nimmt an einer größeren, mehrjährigen klinischen Studie teil (das Untersuchungsprotokoll ist von der Ethikkommission genehmigt worden), deren Ziel es ist, nicht nur Patienten zu helfen, sondern auch die Zusammenhänge zwischen CCSVI und zahlreichen neurologischen Symptomen eindeutig zu beschreiben. Die Studie wird gemäß medizin-ethischen Standards, GCP (Good Clinical Practice) und EBM (Evidence Based Medicine) durchgeführt. Wir hoffen sehr, dass nach langjährigen Kontroversen die CCSVI-Prozeduren zum Standard in der Behandlung zahlreicher neurodegenerativer Erkrankungen werden.

In unserer Klinik bieten wir nicht nur das Aufweiten verengter Halsvenen an, wie es in den meisten CCSVI-Kliniken weltweit der Fall ist.

Mittels der modernsten Geräte und mithilfe der besten Ärzte diagnostizieren wir die mit dem Blutabfluss aus dem Gehirn und dem Rückenmark verbundenen Veränderungen. Als die weltweit einzigen messen wir Druckgradienten. Damit können wir die bei standardmäßigen, diagnostischen Verfahren nicht auffälligen Pathologien des Durchflusses korrekt diagnostizieren.

Um Leistungen auf dem höchsten Niveau anbieten zu können, haben wir unsere Labore mit dem 3-Tesla-Magnetresonanztomographen, dem hochleistungsfähigen Angiographie-Apparat sowie dem intravaskulären Ultraschall (IVUS) einschließlich Anlage für Fluss-Druckmessung, die erweiterte Diagnostik des venösen Systems ermöglichen, ausgestattet. Wir verfügen auch über modernen Laborhintergrund in den Bereichen Biochemie, Immunologie und Molekularbiologie.

Unser Team besteht aus den besten Neurologen, Chirurgen, Anästhesisten, Neurochirurgen, interventionellen Radiologen sowie Experten in den Fachrichtungen Biochemie, Immunologie und Genetik.

Der gesamte Prozess wird von einem Professoren-Team überwacht – Experten aus den Bereichen Chirurgie, Radiologie, interventionelle Neuroradiologie, Biochemie und Immunologie.

Warum unsere Klinik

Wir betrachten die Frage des venösen Rücklaufs beim Menschen als ein Ganzes, denn wir wissen, dass wegen seiner Komplexität eine fragmentarische Betrachtungsweise, die sich nur auf die Fragen der Halsvenen bzw. Vena azygos beschränken würde, nicht ausreichend wäre.

Wir überprüfen Auffälligkeiten des Blutflusses auch in den venösen Blutgefäßen des Gehirns, samt ihrer wichtigsten Versorgungsquellen, in den oberen und unteren Hauptadern sowie den größten Venenabflüssen aus dem Wirbelkanal.

Wir stellen das gesamte vaskuläre System des Patienten mittels hochauflösenden 3-Tesla-Magnetresonanztomographen bildgebend dar, indem wir das speziell erarbeitete Protokoll von Dr. Schelling als Erweiterung des Protokolls von Prof. Hacke verwenden.

Wir untersuchen die anatomischen Strukturen der Venen mittels intravenösen Ultraschalls IVUS, der die intravenöse Diagnostik in der Echtzeit ermöglicht.

Als die weltweit einzigen messen wir Druckgradienten. Damit können wir die bei standardmäßigen diagnostischen Verfahren nicht auffälligen Pathologien des Durchflusses korrekt diagnostizieren.

Wir beheben die Ursachen der Störungen des Rücklaufs in den Venen, in denen Auffälligkeiten festgestellt wurden, in der Art und Weise, dass der Druck in den Ableitungen aus dem Gehirn und dem Rückenmark ausgeglichen wird.

Dank moderner Technologie, die es ermöglicht, MRT- und Angiographie-Bilder zusammenzustellen, wird die Dauer des Eingriffs und vor allem die Dosis der Bestrahlung für den Patienten aufs Minimum reduziert. Trotzdem kann der Eingriff, wegen seiner hohen Komplexität, mehrere Stunden dauern. In den meisten Fällen wird der Eingriff unter Allgemeinanästhesie durchgeführt.

Patienten bleiben während der gesamten Programmdauer in der Klinik. So können wir ihren Allgemeinzustand vor und nach dem Eingriff überwachen.

Unser Team besteht aus Neurologen, Neurochirurgen, interventionellen Radiologen, Anästhesisten, klinischen Psychologen, Krankenschwerstern und Krankenpflegern.

Mit dem Einschluss ins Programm nimmt der Patient an einem Forschungsprojekt teil, dessen Ziel es ist, die Zusammenhänge zwischen chronischer cerebro-spinaler venöser Insuffizienz (CCSVI) und dem Auftreten neurodegenerativer Erkrankungen wie MS zu überprüfen.

Links zu Behandlungsberichten und Erfahrungen von Patienten nach CCSVI-Behandlung
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